Inhalt

Unter diesem Motto erleben Kitakinder und Grundschüler auf vielfältige, spielerische Weise Ursache und Wirkung von mechanischer Bewegung und den dabei waltenden Kräften. Ziel dieses forschenden und entdeckenden Elementarunterrichts ist es, den Kindern die Freude an technischen Prozessen zu vermitteln und ihre Neugierde am Experimentieren zu wecken.

Gemeinsam Lösungen suchen,
technische Methoden kennenlernen,
physikalische Prinzipien verstehen,
selbst kreativ werden.

In der Auseinandersetzung mit den historischen Maschinen der Pforzheimer Traditionsindustrien erfahren sie die Technik- und Wirtschaftsgeschichte ihrer Heimat und wie diese sich in jüngster Zeit im Bereich Feinmechanik, Oberflächenveredelung, Medizin- und Dentaltechnik, Metallrecycling oder Stanztechnik weiter entwickelt hat.

»Abenteuer Technik« verknüpft erlebnispädagogisches Lernen mit der Erfahrung der eigenen Körperkräfte im Vergleich zu Maschinenkräften. Diese Erfahrungen werden beim Gang durch das Museum an einzelnen, noch betriebenen Maschinen verglichen und vertieft. Es geht dabei stets um Lernen aus Erfahrung, also darum, physikalische Kräfte »hautnah« zu erleben und diese Erfahrung in Wissen zu übersetzen. Im letzten experimentell-forschenden Veranstaltungsteil sind die Kinder Erfinder, Konstrukteure, Forscher und »bewegen was«. Gruppenarbeit und Teamtraining stehen im Vordergrund. Die Themen sind so vielfältig wie die ausgestellten Maschinen und ihre jeweilige Mechanik der Kraftübertragung und Metallverformung.

Die museumspädagogischen Veranstaltungen sind in Module gegliedert, die als Einzeltermine oder zusammenhängend gebucht werden können. Sie werden von einem multiprofessionellen Team betreut, das aus Museums- und Erlebnispädagogen sowie Museumsmitarbeitern, die die Maschinen bedienen, besteht. Die Methoden des entdeckenden, handlungs- und ressourcenorientierten Lernens ermöglichen nachhaltige Bildungserlebnisse. Sie fördern intensiv die Selbstmotivation und die Selbstlernkräfte der heranwachsenden Generation, sich mit Technik und neuen Technologien auseinanderzusetzen: beste Voraussetzungen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. 

Projekt in Kooperation von Kulturamt, Technischem Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie sowie dem Jubiläumsfestival 2017 der Stadt Pforzheim »Goldstadt 250«.